Bachblüten -  die Einnahme

Dauer der Behandlung
In akuten Fällen können die Tropfen schon innerhalb weniger Tage helfen. Rescuetropfen (Notfall) zeigen oft sogar schon nach wenigen Minuten ihre Wirkung.

Bei schon länger anstehenden Problemen dauert es jedoch erfahrungsgemäss länger, abhängig davon, wie lange das Problem schon andauert bzw. wie schwerwiegend dieses ist:

    o Bei akuten Krankheiten oder geringfügigen Störungen, die noch nicht länger als 3-4 Wochen bestehen, dauert die Behandlung in der Regel 4-8 Wochen.
    o Chronische Erkrankungen oder schon länger bestehende Verhaltensstörungen benötigen eine Dauertherapie von 12 Wochen bis zu einem Jahr, in einzelnen Fällen sogar noch länger

Jedoch sollte in der Regel nach spätestens 3 Wochen eine erste Veränderung feststellbar sein. 

Oft ist es notwendig, die Verabreichung selbst nach Beseitigung des Problems noch einige Zeit weiter zu führen, um eine entsprechende Stabilität zu erzielen.

Anzahl Tropfen
Bewährt haben sich 4 - 6mal x ca. 4 Tropfen. Die Wirkung kann jedoch erhöht werden, wenn die Tropfen gerade am Anfang der Therapie öfters gegeben werden, bis hin zu einer viertelstündlichen Gabe im Akkutfall.

Später kann die Dosierung auf 2 x täglich und dann auf 1 x täglich reduziert und so der Hund langsam daran gewöhnt werden, ohne die Tropfen auszukommen.
Da nicht die Menge der Tropfen sondern die Regelmässigkeit und Häufigkeit in der Verabreichung in erster Linie für den Therapieerfolg massgebend sind, muss nicht penibel genau auf die richtige Tropfenanzahl geachtet werden. Wichtig ist jedoch, dass während der Behandlung kein Unterbruch stattfindet. Einzig die Notfalltropfen sollten nicht über einen längeren Zeitraum gegeben werden.

Eine Überdosierung der Tropfen ist nicht möglich. Aber auch hier, mehr hilft nicht immer mehr.

Ähnlich wie in der Homöopathie  kann jedoch auch bei den Bachblüten eine Erstverschlimmerung der Symptome eintreten. Da dies jedoch in der Regel auch ein Zeichen dafür ist, dass die richtige Blüte gewählt wurde, sollte die Therapie jetzt auf keinen Fall abgebrochen werden.

Einnahme
Bei der Verabreichung unbedingt darauf achten, dass das Tier so wenig wie möglich gestresst wird. Kurz und bündig ist oft einfacher wie langsam und übervorsichtig - aber bitte ohne gewaltsames Aufsperren des Mauls.

Die Tropfen können direkt ins Maul oder ins Essen gegeben werden (z.B. auf einem 'Leckerli' oder auf das Futter). Auch über das Wasser können die Tropfen verabreicht werden. Dazu werden die Tropfen direkt aus den Stockbottles (siehe Herstellung) in das Wasser gegeben und dieses vom Tier über den Tag verteilt getrunken. Das Träufeln auf die Pfoten ist nicht so ideal, da viel wieder abgeschüttelt wird. Bei bewusstlosen Tieren oder Tieren, denen man die Tropfen nicht anders geben kann, benetzt man den Zeigefinger und streicht damit die Mundschleimhaut oder den Nasenspiegel ein.

Beendigung
Sobald die Symptome verschwunden sind, kann die Therapie beendet werden. Die Blütentherapie sollte aber nie abrupt beendet werden. Besser und erfolgreicher ist es die Intervalle zu vergrössern, bis die Tropfen nach 2 bis 3 Tagen ganz abgesetzt werden können. Sollte der Hund sich jedoch weigern die Tropfen weiter zu nehmen, dann ist das meist ein Zeichen dass er sie nicht mehr benötigt. In diesem Fall muss man das Tier nicht zu einer weiteren Einnahme zwingen.

Hinweis
Es kann auch geschehen, dass noch während bzw. nach der Behandlung mit den Bachblüten andere (negative) Verhaltensmuster zu Tage treten, welche bis anhin von den vorhergehenden Symptomen überdeckt wurden. In diesem Fall ist die Mischung entsprechend anzupassen und die Therapie mit diesen Tropfen weiterzuführen.

Aber auch bei dieser Therapieform ist zu beachten, dass ein bestimmter Charakter oder ein Fehlverhalten aufgrund von ungünstigen Haltungsbedingungen mit den Bachblüten nicht verändert werden kann. Im letztgenannten Fall muss zuerst die krankmachende Ursache beseitigt werden, bevor die Behandlung anschlagen kann. Während dieses Veränderungsprozesses können die Bachblüten aber bereits unterstützend wirken.

Wirkungsnachweis:
Bis heute lässt sich die Wirkung naturwissenschaftlich und medizinisch nicht nachweisen. Da aber auch Säuglinge, Tiere, Bewusstlose und sogar Pflanzen mit Erfolg behandelt wurden, ist eine alleinige psychologische Wirkung auszuschliessen.

Nebenwirkungen: sind keine bekannt