Calming Signals

Turid Rugaas hat über zwanzig Jahre lang die Beschwichtigungssignale der Hunde beobachtet und unter dem Begriff der "Calming Signals" einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Beschwichtigungssignale deshalb, weil die Autorin hier beschreibt, welches Verhalten der Hund zeigt, um einen Konflikt möglichst schnell zu entschärfen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Sie erklärt warum, wann und wie Beschwichtigungssignale von Hunden eingesetzt werden und wie wir Menschen diese erkennen, deuten und sogar selbst einsetzen können.

Wenn man dieses Buch gelesen hat, achtete man in der Regel sehr viel genauer auf seinen Hund. Blinzelt er, leckt er seine Nase oder hat er etwa gerade gegähnt? Meist bleibt es aber nicht nur beim Beobachten. Sehr schnell versucht man selbst auch mit dem Hund über einige dieser Signale zu kommunizieren, wie z.B. über das Wegschauen, Körper abwenden, wenn sich ein Hund bedrängt fühlt

Beschwichtigung- und Beruhigungssignale

Inzwischen gibt es viele weitere Studien und Forschung zu diesem Thema und die von Turid Rugas aufgezählten Signale wurden feiner untergliedert

Beide Arten der Signalgebung sind immer im jeweiligen Kontext zu betrachten. Und so darf ein einzelnes Signal nie isoliert vom Gesamtverhalten betrachtet werden. Denn möchte man den Hund und seine augenblickliche Gemütslage verstehen. so muss immer Alles, d.h. die Situation, die Körpersprache und die Häufigkeit der Signale bachtet werden.

Die nachfolgenden Seiten sollen nun einen kurzen Überblick zu diesem Thema geben - wer tiefer in diese Materie einsteigen will, dem empfehle ich die Lektüre des Buches von Turid Rugaas "Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale des Hundes" (Animal Leran Verlag) oder das dazu gehörende Video.