Drohgebärden

Während die Beschwichtigungssignale eingesetzt werden, um zu beruhigen und Angst und Stress abzubauen, sollen mit den Drogebärden andere auf Distanz gehalten werden. Deshalb beinhalten die Drohgebärden auch alles Signale, die den anderen fernhalten sollen, wie:

o Bellen
o Anstarren
o Zähne fletschen
o Knurren
o Steifer Gang
o Schnappen und
o Scheinangriff

Mit diesen Aktionen versucht der Hund weiterhin alles, um einen Beschädigungskampf zu vermeiden. Erst, wenn weder Beschwichtigungs- noch Drohsignale fruchten, wird der Hund zum Angriff übergehen.

Deshalb wird sich auch ein Hund irgendwann gegen einen Menschen zur Wehr setzen, der ihn trotz aller Signale immer weiter bedroht und in die Enge treibt.

Darum vermeide in jedem Fall den eigenen, aber vielmehr noch einen fremden Hund in eine Situation zu bringen, in der er sich verteidigen müsste. Denn entweder hätte er danach einfach nur Angst vor dir oder anderen Menschen und weicht ihnen auch später immer wieder aus, oder er wird selbst zum Angriff übergehen. Und am Ende hätten alle verloren!